Sanierungsoptionen
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Chancen durch Insolvenplan - Sanierung der GmbH durch das Insolvenzverfahren
Trotz erheblicher Risiken besteht die Möglichkeit, die angeschlagene GmbH im Rahmen des Insolvenzverfahrens zu sanieren. Allerdings bedarf es hier einer gründlichen Vorbereitung. Folgende Vorteile können im Insolvenzverfahren genutzt werden - sofern die Voraussetzungen zur Sanierungsfähigkeit des Unternehmens gegeben sind. Geschäftsführer und Gesellschafter sollten dadurch auch den unbedingten Sanierungswillen zeigen.
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Sanierung - Wege aus der GmbH-Krise
Leitsätze und Fragen - Checkliste für Sanierung des Unternehmens
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Der Sanierungsplan in der Krise der GmbH
Die Sanierung der krisenbelasteten GmbH ist eine schwerwiegende Aufgabe. Ständig muss der Geschäftsführer der GmbH in der Krise den Balanceakt zwischen Bedienung von Verbindlichkeiten, der drohenden Insolvenz, und der Gesundung des Unternehmens vollführen. Die Sanierung im Insolvenzverfahren, gelegentlich als Super-Alternative gepriesen, kommt allerdings nach intensiver Betrachtung nur selten zur Anwendnung. Hauptursache dafür ist in den meissten Fälle eine versteckte und vermutete Fortdauer der Insolvenzverschleppung. 90% aller aller Insolvenzanträge werden durch den GmbH-Geschäftsführer zu spät gestellt.
Grundvoraussetzung für einen Sanierungsplan ist das Vorliegen einer positiven Fortführungsprognose. Wird diese vom Geschäftsführer selbst erstellt, ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Unternehmenssituation geschönter dargestellt wird. Dies ist nur allzu nachvollziehbar, löst jedoch erhebliche Gefahren der Durchgriffshaftung hervor. Staftatsbestände wie Bankrott, Kreditbetrug usw. werden mit Regelmässigkeit während einer unprofessionellen Sanierung der GmbH erfüllt. Ein Sanierungsplan ist stets branchenabhängig und kann nicht pauschalisiert erstellt werden.
Die Substanz bezieht sich in diesem Fall nicht auf die Anspannung im Sektor der Liquidität, sondern auf den ureigenen Geschäftsbetrieb, welcher die Möglichkeit erwarten lässt, das Unternehmen wieder auf klaren Kurs zu bringen. Allerdings sind für den klaren Kurs grundsätzliche Änderungen im Unternehmen zwingend erforderlich.
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Fortführungsprognose - Baustein zur Sanierung von Unternehmen in der Krise
Die Fortführungsprognose ergibt sich hauptsächlich aus der Überschuldungsbilanz und schliesst sich dieser nahtlos an. Beide Gutachten bilden das Gesamtwerk - Sanierungsplan. Wird in der Überschuldungsbilanz die Aktiva des Unternehmens zu den Bedingungen der Unternehmensfortführung ausgewiesen, ist die Erstellung einer Fortführungsprognose notwendig, welche die Zahlenwerte in der Bilanz mit unternehmerischen und markt.realistischen Gesichtspunkten festigt.
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Die Erstellung einer Überschuldungsbilanz im Falle der Unternehmenskrise
Zunächst muss festgehalten werden, dass die Überschuldungsbilanz ein Instrument ist, was der Kapitalgesellschaft an die Hand gegeben wird, um den Status der Überschuldung festzustellen. Wichtig ist hierbei, dass die Wahl des Zeitpunktes zur Erstellung einer Überschuldungsbilanz exakt abzustimmen ist. In der Regel erhält dann die Geschäftsleitung tatsächliche Kenntnis von der Überschuldung der GmbH, was sofort die 3-Wochen-Frist zur Stellung eines Insolvenzantrages auslöst.
Wird dieser Antrag nicht fristgerecht gestellt, wird sich der Geschäftsführer später in einem Insolvenzverfahren dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung ausgesetzt sehen.
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